Großflächiger Einsatz von Bioziden zur Bekämpfung der Vespa velutina nigrithorax (Vvn): ein schweizerisches Modell wirft Fragen auf
Am 26.03.25 veröffentlichte das schweizerische Nachrichtenportal „Watson“ einen Artikel, der einige Fragen aufwirft.
Laut „Watson“ hat der schweizerische Bundesrat bewilligt, dass Kantone „unter bestimmten Voraussetzungen Ausnahmebewilligungen für den Biozid- Einsatz im Wald erteilen können“. Eine entsprechende Verordnungsänderung wurde vom zuständigen Umweltdepartement (Uvek) verschickt. Diese besagt, dass „Nester im Wald ab Herbst 2025 mit Bioziden bekämpft werden können“.
Primärnester, die laut „Watson“ besonders gehäuft im städtischen Bereich auftreten, durften und dürfen dort mit zugelassenen Bioziden behandelt werden. „Mit der Lockerung der Chemikalien- Risikoreduktions- Verordnung verfolgt der Bund das Ziel, dass sich im kommenden Jahr die Verbreitung der Asiatischen Hornisse verlangsamt“ (Zitat Watson Artikel). Ergänzt wird: „Die Bekämpfung mit Bioziden im Wald soll nur dann möglich sein, wenn keine mechanischen oder physikalischen Bekämpfungsmethoden eingesetzt werden können“. Weitere Maßnahmenoptionen sind dem Artikel von „Watson“ entnehmbar.
Link zum Artikel:
Asiatische Hornisse soll auch im Wald bekämpft werden können
Fragen:
Welche Biozide werden eingesetzt? Sind diese Biozide gefährlich für andere Tiere, Pflanzen oder Gewässer? Wird in dem Artikel nicht erläutert!
Werden die behandelten Nester anschließend entfernt? Oder bleiben sie vor Ort und kommen nach Nesttot mit dem lokalen Ökosystem in Kontakt. Wie lange dauert es, bis die Biozide sich in der Realität abbauen?
Was bedeutet ein großflächiger Einsatz von Bioziden in Städten? (Langzeitwirkung auf Flora, Fauna und Bevölkerung)
Was bedeutet ein großflächiger Einsatz von Bioziden im Wald? ( Langzeitwirkung auf Flora und Fauna)
Was bedeutet der Einsatz von Bioziden zur Bekämpfung von Vvn in Wechselwirkung mit anderen Bioziden zur Bekämpfung von anderen Arten?
Die Schweiz liefert gerade ein Lernbeispiel!