Oft werden wir gefragt – wer seid Ihr und warum ? Na … weil es wohl notwendig ist. Netzwerken im Namen der Velutina, das ist unsere Mission – Katharina stellt uns vor.
Es rührt sich etwas in den Bundesländern. Im Saarland setzt das Velutina Netzwerk Saar e.V. seine Arbeit unbeirrt fort und bietet NRW einen Blick in die nahe Zukunft, was die Entwicklungszahlen der Nester der Vepa velutina nigrithorax betrifft.
Frühjahreszeit ist Arbeitszeit für die Ehrenamtler/innen, die sich Aufklärung rund um das Thema Vespa velutina nigrithorax auf die Fahne geschrieben haben. Das Leben findet für uns nicht nur in der WhatsApp-Gruppe statt. Wir bekommen dieses Jahr offenbar reichlich Gelegenheit, das Thema auf verschiedensten Veranstaltungen und Messen persönlich sichtbar zu machen. Also nutzen wir das. Wir sprechen stellvertretend für Veranstaltungen von motivierten und fachkundigen Menschen hier ein paar wenige von unseren Terminen kurz an. Menschen reisen durch das Land, um ihre Informationen zum Thema zu teilen. Drum hört zu wenn jemand vor Ort ist und berichtet ………….
Locktöpfe gegen Asiatische Hornissen – Jungköniginnen fangen Aufruf zur Einsendung von Königinnen der Asiatischen Hornisse (hier Hinweis der Redaktion: Aufruf Einsendung der Königinnen betrifft Baden-Württemberg)
Ein politisches Anmahnen zum Vorgehen bezüglich Vespa velutina nigrithorax veröffentlichte kürzlich der Imkerverband Rheinland-Pfalz e.V. Wir finden, das ist eine anschauliche Darstellung, welche Versäumnisse in der Umsetzung der von der EU Kommission festgelegten erforderlichen Maßnahmen bisher erfolgt sind und weshalb eine staatliche Aufgabe nicht auf eine Hobbygemeinschaft übertragen werden kann.
Die Entwicklung einer Kolonie der Vespa velutina nigrithorax ist von zahlreichen Faktoren abhängig: Temperatur, Witterung, Nahrungsangebot und „genetische Fitness“ der Königin haben Schlüsselfunktionen. Somit dürfte die Standortwahl des ersten Nestes und möglicherweise auch die des 2. die Kolonieentwicklung beeinflussen. Welchen Einfluss haben die Temperaturen und die Witterung auf die an dem gewählten Standort gebauten Nester? Ist dies an der Nestgröße oder der Anzahl der Wabenteller ablesbar? Entwickeln sich Kolonien an geschützten Standorten anders oder „besser“ als in freihängenden, stark bewitterten Bereichen? Wie verhält es sich mit der Genetik? Durchlaufen Kolonien, die in neuen Gebieten ankommen einen genetischen Flaschenhals? Gibt es Mutationen im Erbgut und wie äußern diese sich? Ein großer Teil dieser Fragen ist wenig untersucht. Und leider kann besonders der „Standort Deutschland“ mit keinen nennenswerten Studien einen Beitrag in der Forschung zur Lebensweise der Vvn in Europa leisten.
Ein guter Ansatz ist die Dokumentation der vorliegenden Nester in einer Region. Der Vergleich mit Dokumentationen aus anderen Regionen könnte wichtige Hinweise ergeben, die helfen, die Lebensentwicklung in Abhängigkeit von Temperatur, Geografie und Nahrungsangebot besser zu verstehen. Deutschland ist, klimatisch und geografisch gesehen, ein sehr vielseitiges Land. Berge, Wälder, Meer, exzessive Landwirtschaft in einigen Regionen, extensive in Anderen. Hat dies einen Einfluss auf die Kolonieentwicklung und wie ist das messbar? Es gibt zahlreiche Fragen, mit denen sich unsere deutschen Forschungsinstitute endlich beschäftigen müssen. Es ist nicht ausreichend, sich auf die Forschungsergebnisse unserer europäischen Nachbarn zu stützen. Denn die Vvn wird auch uns Geld kosten. Ob wir sie bekämpfen oder nicht bekämpfen- der finanzielle Schaden ihrer Ankunft und rasanten Ausbreitung ist nicht mehr von der Hand zu weisen und sollte auch beziffert werden. Dazu bedarf es Forschung auf allen Gebieten, in denen die Vvn ihren Einfluss zeigt. Keine andere invasive Art hat einen solch immensen Einfluss auf Biodiversität, Ökologie, Wirtschaft und menschliche Gesundheit wie Vvn. Man MUSS sich also fragen, warum Deutschland bisher einen solch kleinen wissenschaftlichen Beitrag zur Erforschung ihrer Lebensweise in unserem Land geliefert hat.
Alle, die sich intensiv mit Vvn beschäftigen können in diesem Kontext jedoch einen wertvollen Beitrag leisten in Form von Dokumentation der bearbeiteten Nester. Diese gesammelten Daten können einen wertvollen Beitrag leisten zur Entwicklung ihrer Kolonien in den einzelnen Regionen Deutschlands. Um zu ermitteln, wie eine solche Dokumentation aussehen könnte, möchten wir einige Beispiele vorstellen.
Die vorgestellten Tabellen sollen lediglich ein Beispiel zur möglichen Dokumentation liefern. Die Systematik ist ausbaufähig und dient nur als Vorschlag zur Ermittlung von Daten. Zukünftig werden wir überlegen, wie wir alle gesammelten Daten in einem Pool vereinen können, der jeder/ jedem Interessierten zur zugänglich ist und zur Verfügung steht.
wir haben für Euch eine Auswahl an geprüften Infomaterialien zusammen gestellt – einerseits um bspw. im Imkerverein zu informieren oder auch um BürgerInnen mit geeigneten Infos zu versorgen. Die Bilder sind entsprechend urheberrechtlich geprüft und zur Verwendung für die „Velutina Army“ freigegeben.
Die KOSTEN für die verschiedenen Materialien sind teilweise sehr unterschiedlich.
Fakten: ✓ durch Großbestellungen kommen wir bspw. auf 0,01€ je Flyer, also 1.000 Flyer knapp 10€ zzgl. Versandkosten. ✓ Die Preise für die Dochttopfzettel sind identisch mit 0,01€ je Zettel. ✓ Das A4 Konrollplakat (Datei ganz unten) kostet auf Grund der Größe 0,02€/Stück – sind ca. 10€ für 500 Stück. ✓ Der Versand kommt pro Type dazu – wir können das direkt von der Druckerei stückeln und versenden lassen, was sich erst ab einer gewissen Menge lohnt. Das sind bspw. 500 oder 1000 Stück und mehr. ✓ Die „Army“ verdient nichts an dem Material – wir versenden zum Selbstkostenpreis und teilen den guten Preis durch die große Stückzahl der Sammelbestellung. ✓ Unser Handling, Beratung, Auftragseinstellung ist kostenfrei und ein Dienst für Euch und uns.
Das Wort „Muster“ dient hier ausdrücklich als KOPIERSCHUTZ. Hieraus kopierte & selbst ausgedruckte Bilder sind nicht zulässig!! -> einzige AUSNAHME: das Info-Plakat ohne Musteraufdruck ganz unten in der Liste.
(A) Info-Flyer – 148x148mm, beidseitig bedruckt, jetzt mit Feld „Kontakt vor Ort“ für Aufkleber oder Stempel (Achtung: Hochglanzpapier):
(B) Aushang Dochttopf – A5, mit Kontaktfeld für die eigene Telefonnummer
Vorderseite als Info (für Bürger)
Rückseite mit Kurzanleitung
(C) „wanted“ – Aufkleber für Honig(neutral)gläser
explizit Aufkleber für Honiggläser, abwaschbar, rund 40mm Durchmesser. QR-Code verlinkt auf die Sammlung der Meldeportale auf der Homepage velutina-army.de Genehmigung der Aufkleber für DIB-Gläser ist beim DIB angefragt, leider noch ohne Rückmeldung
Ab sofort könnt ihr die Aufkleber HIER bestellen. Je mehr sich zusammen tun – Imkerverein, befreundete Imker usw. – desto günstiger wird der Stückpreis. Ab 500 Stück könnte ihr auf „Rolle“ umstellen und dann Stückzahlen bis 10.000 wählen. -> solltest Du Instagram haben, dann verlink‘ dort gern die „Army“
(D) Infoplakat „Suche“ – auch zum Selbstdruck als PDF freigegeben